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Pischte 52

Was soll aus dem stillgelegten Teil der Badenerstrasse im Zentrum werden? Naheliegend ist die Integration der Fläche in den angrenzenden Stadtpark. Doch der Stadtrat möchte nicht einfach nur eine Parkplanung in Auftrag geben. Die Bevölkerung soll im Rahmen eines dreijährigen Projekts ihre Nutzungsbedürfnisse zum Ausdruck bringen können. Anschliessend werden die auf dem Areal durchgeführten Aktivitäten und Projekte ausgewertet. Die Abteilung Bau und Planung wird auf der Basis dieser Analyse einen Wettbewerb für die Neugestaltung und Erweiterung des Stadtparks ausschreiben. Erfolgreiche Anlässe und Projekte sollen nach Möglichkeit weitergeführt werden können. Ziel des Stadtrats ist es, im Zentrum eine hohe Aufenthaltsqualität zu erreichen, welche Identität stiftet, Begegnungen fördert und
eine vergrösserte Grüne Mitte im Zentrum für die Zukunft sichert.

Heimatmuseum und Familienzentrum
Das Heimatmuseum und das Familienzentrum grenzen an die Pischte 52 und können ebenfalls für Veranstaltungen genutzt werden.

 

 

 

 

Die rund 8500 m2 grosse Asphaltfläche wird als provisorische Bühne der Bevölkerung zur Verfügung gestellt. Gross und Klein sind eingeladen, sich den Raum anzueignen und das «freie Theater» zu spielen. Möglichkeiten gibt es viele: Hüpfspiele für die Kleinen können auf den Asphalt gemalt werden, selbstgebaute Hindernisse bilden einen Geschicklichkeitsparcours für Velofahrende, Ballspiele, Plauderecken, Urban farming
– solange die Weisungen von Bund und Kanton betreffend Corona-Virus eingehalten werden, können Projekte dieser Art schnell und unkompliziert von Einzelpersonen, Familien oder anderen kleinen Gruppen realisiert werden. 

Wer Strom, Wasser, andere Infrastrukturen, Informationen oder eine Bewilligung benötigt, kann sich an den «Kümmerer» Daniel Dormann wenden. Er ist Leiter des Bereichs Tiefbau der Stadt Schlieren und Koordinator und Ansprechpartner für Projekte auf der Pischte 52. Seine Aufgabe ist es, der Bevölkerung zu helfen, Ideen zu verwirklichen und einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.

Der Stadtrat hat für die dreijährige Phase einen Projektkredit in der Höhe von 270 000 Franken bewilligt, damit provisorische Infrastrukturanlagen eingerichtet und kleinere Einrichtungen wie zum Beispiel Pflanzgefässe für das Urban Farming angeschafft werden können.

Warum "Pischte 52"?

Eine Bühne braucht einen Namen. Der Blick auf das gradlinig verlaufende, breite Asphaltband erinnert an eine Piste – der Name «Pischte» lag also nahe. Mit der Ziffer 52 wird die «Pischte» mit Schlierens Postleitzahl verknüpft. So entstand der Name «Pischte 52».

Die Rahmenbedingungen

Es sollen unterschiedliche Vorgehensweisen und eine grosse Vielfalt von durchaus auch aussergewöhnlichen Nutzungen getestet werden, die einen lebendigen, kreativen Ort mit einzigartiger Ausstrahlung erzeugen. Gesucht sind Freizeitnutzungen und Aussenraumaktivitäten.

  • Auch kommerzielle Angebote, die zur öffentlich zugänglichen Belebung beitragen, sind willkommen.
  • Das Ortsmuseum und das Familienzentrum (Badenerstrasse 15 und 17) können ebenfalls genutzt werden.
  • Die Projekte sollten mit wenig Aufwand für die Stadt realisierbar sein. Die Stadt unterstützt private Initiativen hinsichtlich der Bereitstellung der Infrastruktur (Wasser, Strom und kleine Einrichtungen) sowie der Abfallentsorgung. Gleichzeitig wird das Bewilligungsprozedere bewusst einfach gehalten und durch den Kümmerer koordiniert.
  • Die Aktivitäten müssen kompatibel sein mit den grösseren Veranstaltungen auf dem Kulturplatz und der Sommerbeiz und auf die angrenzenden Liegenschaften Rücksicht nehmen.

 

 

Zugehörige Objekte