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Neuer Stadtplatz im Zentrum


Schlieren soll einen neuen Stadtplatz erhalten. Die Bevölkerung hat am 5. Juni 2016 der entsprechenden Kreditvorlage zugestimmt.

Das Flügel genannte Dach überspannt die Haltestelle der Limmattalbahn
Das "Flügel" genannte Dach war eine Idee der Bevölkerung
In den sechziger Jahren wurde die Kantonsstrasse Zürcher-/Badenerstrasse auf bis zu 5 Spuren verbreitert. Diesem Strassenausbau fiel das historische Dorfzentrum zum Opfer. Das Zentrum der Stadt Schlieren ist seither vom motorisierten Individualverkehr geprägt.

Schlierens neue Mitte
Durch die Verlegung der Badenerstrasse nach Norden entsteht zwischen dem Locher-Haus und dem Lilienzentrum der Stadtplatz. Gleichzeitig kann der Stadtpark erweitert werden. Dies öffnet Spielraum für neue Nutzungen, die noch nicht festgelegt sind. In Diskussion ist ein Stadtsaal für öffentliche und kulturelle Veranstaltungen mit weiteren Räumen für Vereine etc. Bis die Nutzung geklärt ist, soll der Stadtpark zum Platz hin mit einem kräftigen Baumhain in Erscheinung treten. Das Zusammenspiel von Platz und Park wird die neue Mitte von Schlieren inszenieren und schafft Identität, wo bisher der Verkehr dominiert. Besonders für Fussgänger und Velofahrer gewinnt das Zentrum damit an Attraktivität.

Die Gestaltung des Platzes
Die Idee eines offenen Platzes mit dem „Flügel“ genannten Dach und einem angrenzenden Kulturplatz entstand 2009 in drei Workshops mit der Bevölkerung. Ein skulpturales Dach wird die Haltestelle der Limmattalbahn überspannen. Ein ringförmiger Belag aus Beton fasst unterschiedliche Elemente wie Bushaltestellen, Bauminseln und Aufenthaltsorte zusammen und lässt im Zentrum eine offene Fläche frei. Der innere Platzbereich ist in Asphalt vorgesehen. Dadurch wird der Stadtplatz optisch von Fassade zu Fassade reichen. Da die Bushaltestellen durch den ÖV-Betreiber auf den Platz verlegt wurden, musste der Flügel gedreht werden. Die Haltestelleneinrichtungen der Limmattalbahn und der Busse werden nun als eigenständige Elemente in Erscheinung treten. Die Möblierung des Platzes ist sparsam, denn die offene Platzfläche und der Bereich unter dem Dach sollen für temporäre Nutzungen frei bleiben. Eine Ausnahme und einen Höhepunkt bildet der Nebelbrunnen – auch dies eine Idee aus den Workshops mit der Bevölkerung.

Das Bauprojekt
Der Stadtplatz wird 8.05 Mio. kosten, wovon rund ein Drittel vom Bund im Rahmen der Agglomerationsprogramme finanziert wird - als Aufwertung einer Ortsdurchfahrt. Die Bevölkerung hat am 5. Juni 2016 dem Objektkredit zugestimmt. Die Realisierung wird koordiniert mit dem Bau der Limmattalbahn und dem Strassenprojekt von 2017 bis 2019 erfolgen.

Weitere Details zum Bauprojekt können Sie dem Kreditantrag des Stadtrats entnehmen.


Weitere Informationen:
Hans-Ueli Hohl, Stadtingenieur
 
 

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